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Geschrieben von thurai am 14.05.2020 um 12:16:

  Niss in Weyer...

...wenn ich Lothar schreib, mein ich immer Roland...!!! teuflisch lachend
Sorry für mein Versehen Kniefall

Ich hab nur den Katalog von "Friedrich Scholz" aus dem Jahre 2012, da sind auch nicht alle drin.



Geschrieben von Lord Vader am 14.05.2020 um 12:22:

  RE: Niss in Weyer...

Ich habe alle Kataloge und im KK steht:


a 10, 20, 50 - Handschriftlich "Gut für", handschriftlicher Wert

b 10, 50 - Handschriftlich "Gut für", gestempelter Wert

c 10, 20, 50 - Handschriftlich "Gutschein für", gestempelter Wert

d 10, 20, 50 - Handschriftlich "Gutschein über", gestempelter Wert


Passen auch deine nicht wirklich rein



Geschrieben von TaqaaQatsi am 31.05.2020 um 16:10:

  Imbach

Servus,
Kann mir jemand sagen, welche Schriftart hier verwendet wird? Laut Katalog ist das Kurrent, aber ich denke, es sieht anders aus. Oder liege ich falsch?

Laut Beispiel ist die obere Fraktur und die untere Kurrent.



Geschrieben von Lord Vader am 31.05.2020 um 20:23:

  RE: Imbach

Das ist kurrent gross grinsend



Geschrieben von Lord Vader am 10.07.2020 um 20:49:

  Haitzendorf

Habe gerade Haitzendorf bei der riesigen Sammlung in Arbeit


lt. KK ist 341II9 Drzember statt Dezember und 341II18 Versschluß mit !

und da finde ich doch einen Schein der hat beides kopfkratzend



Geschrieben von TaqaaQatsi am 11.07.2020 um 00:05:

  RE: Haitzendorf

Hallo Lord Vader,
Ich selbst habe diese Variante nicht, aber es könnte bedeuten, dass alle "Drzember" immer ein Ausrufezeichen haben.

Das Gleiche habe ich mit 42 und 51.
"81. Dezember" (42), doch auch Komma und Rufzeichen (51).



Geschrieben von Lord Vader am 29.08.2020 um 00:45:

  Eferding

Hab hier auch aus einem Konvolut. Habe bisher nur Scheine gesehen wo Vorder und Rückseite die gleiche Farbe haben. Dieser hat Vs violett Rs grün.



Geschrieben von Chaos_Is_Me am 30.09.2020 um 11:27:

 

Habe eine Frage zu

Inzersdorf Oberösterreich 5 Heller 01.06.1920, gedruckt auf Kalenderblättern.

Gibt es von dieser Ausgabe Varianten, die in entsprechenden Literatur aufgeführt werden?



Geschrieben von Lord Vader am 30.09.2020 um 13:15:

 

Nein, keine ist KK415Vb



Geschrieben von Chaos_Is_Me am 30.09.2020 um 14:08:

 

Ok, vielen Dank!



Geschrieben von lollo69 am 16.10.2020 um 19:35:

  Arnsdorf

Hallo,

hat jemand die Scheine schon mal gesehen, und kann mir etwas darüber sagen?

Vielen Dank im Voraus,
Lorenz



Geschrieben von Lord Vader am 16.10.2020 um 19:45:

  RE: Arnsdorf

Noch nie gesehen. Einen Ort Arnsdorf gibt es nur in Deutschland bei München (steht auch drauf Arnsdorf b M (bei München ?)

Bei und gibt es nur Ober, - Mitter, - und Bacharnsdorf und die hatten sicher keinen Konsumverein augenzwinkernd



Geschrieben von rista am 16.10.2020 um 19:55:

  RE: Arnsdorf

Hallo, schaut mal bei wikipedia, vielleicht werdet Ihr dort fündig: https://de.wikipedia.org/wiki/Arnsdorf_(Begriffskl%C3%A
4rung)


Gruß rista



Geschrieben von lollo69 am 16.10.2020 um 19:59:

  RE: Arnsdorf

Die Scheine waren in einer alten Sammlung mit fast nur Österreichern.
Es steht Arnsdorf b.H.
Ich habe leider auch noch nichts gefunden...

Schöne Grüße,
Lorenz



Geschrieben von Lord Vader am 16.10.2020 um 20:00:

  RE: Arnsdorf

Zitat:
Original von rista
Hallo, schaut mal bei wikipedia, vielleicht werdet Ihr dort fündig: https://de.wikipedia.org/wiki/Arnsdorf_(Begriffskl%C3%A
4rung)


Gruß rista



Gibt ja doch einige mehr gross grinsend


Aber auch das Arnsdorf in Salzburg hatte 50 Einwohner, da wird es wohl kaum einen Konsumverein gegeben haben



Geschrieben von rista am 16.10.2020 um 21:19:

  RE: Arnsdorf

Hallo, ich würde zu Arnsdorf bei Haida in Böhmen tendieren, der Ort scheint größer gewesen zu sein. 1928 wird ein Consumverein erwähnt, siehe Link. Vermutlich sind die Scheine älter.
Gruß rista



Geschrieben von lollo69 am 16.10.2020 um 21:24:

  RE: Arnsdorf

Vielen Dank!
Das ist schon mal ein guter Ansatz.

Schöne Grüße,
Lorenz



Geschrieben von RuRi am 26.10.2020 um 15:49:

  RE: Arnsdorf

Hallo allerseits,

die beiden Stücke des Konsumvereins Arnsdorf bei H(aida) gehören nach Böhmen.
Alle von Konsumen ausgegebenen Scheine und Marken waren immer Rabattmarken und kein Notgeld. Der Gebrauch der Marken zur Abrechnung der Mitgliedereinkäufe war verschieden. In Konsumen mit Verrechnugnsmarken war es üblich, dass die Mitglieder beim Einkauf Marken im Nennwert des getätigten Einkaufes bekamen. Diese wurden gesammelt und je nach Konsumverein in vierteljährigen Abständen oder am Jahresende zur Abrechnung der Rückvergütung eingelöst. Vereinzelt wurden derartige Wertmarken kurzerzeit auch als als Geldersatz (Wechselgeld) verwendet (siehe Österreich). Aus Kostengründen ging man jedoch sehr schnell auf Wertmarken in Metall (Eisen, Messing usw.) über.
Literatur zu Österreich: Helmut Hirschberg in den Numismatischen Zeitschriften, Wien, Bände 90-93, 1975-79).
Tschechische Literatur zum sogenannten "Konsumgeld" kenne ich bisher nicht, könnte es aber zu den Metallausgaben geben. Bei Hirschberg kamen die ehemaligen Nationalitäten der Monarchie erst in den letzten Beiträgen dazu.

In der Tschechischen Republik findet man bisher nur eine einzige Ausgabe. Diese mit dem gleichen Design wie Arnsdorf, heute Decin, im neuen Notgeldkatalog von 2018. Rumburg 20h und 1K aus meiner Sammlung. Ausgabe nach 1920.



Geschrieben von lollo69 am 26.10.2020 um 20:01:

  RE: Arnsdorf

Hallo RuRi,

vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Das hilft mir sehr weiter Kniefall

Besten Dank für die Mühen,
Lorenz


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