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Geschrieben von vermeer am 23.01.2020 um 22:15:

  Münzen & Papiergeld

Hallo,

In der aktuellen Ausgabe ist ein guter Artikel von Uwe Bronnert zu den Guernsey Noten. Hat jemand von Euch seine Kontaktdaten ? Möchte ihm gerne Ergänzungen bzw. Korrekturen melden.
Gruß Vermeer



Geschrieben von freiberger am 23.01.2020 um 22:28:

 

ähm, ich dachte er sei verschieden kopfkratzend

https://www.thueringen-gedenkt.de/traueranzeige/uwe-bronnert



Geschrieben von littlejohn am 23.01.2020 um 22:42:

 

Zitat:
Original von freiberger
ähm, ich dachte er sei verschieden kopfkratzend

https://www.thueringen-gedenkt.de/traueranzeige/uwe-bronnert

Das wird wohl ein anderer sein...

@vermeer: siehe PN augenzwinkernd



Geschrieben von papermoney*** am 24.01.2020 um 11:42:

 

Zum Glück ist das nicht meine Traueranzeige!



Geschrieben von QQQAA am 22.02.2020 um 11:56:

 

Gestern kam ja das neue M & P.
Heute etwas genauer durchgeblättert.
INTERESSANT ist die Beilage.
Das aktuelle Weigand Münzen aktuell.
Und ich traute meinen Augen nicht...der scheint ins Banknotengeschäft eingestiegen zu sein.
Zu den Preisen schweige ich lieber..aber: Trdm.sehr löblich, da große Reichweite, und evtl.kommt der eine oder andere zum Sammeln.



Geschrieben von Notaphilist am 10.09.2020 um 23:36:

  AD Repros

Hallo Zusammen,

in der M&S 09/2020 ist ein Beitrag über "Die Rekonstruktion altdeutscher Geldscheine - Der Versuch, ein Sammelgebiet noch attraktiver zu machen".

Ich bin als Altdeutschland Sammler doch erschüttert was hier glaubhaft gemacht werden soll.

Kurzfassung: Ein Mann erwirbt einen verschlissenen Holsteiner (den gibt es übrigens an jeder Ecke im Handel) und "Rekonstruiert" diesen Schein, in dem er die Fehlstellen mit Tusche nachbastelt, erklärt dazu wie er das macht und erstellt eine Repro durch ausdrucken. Er findet das so toll, das er alle anderen gebrauchten Thaler, Gulden und frühe Marknoten nachbasteln will und auch die die noch kein Mensch gesehen hat (50 und 100 Reichsthaler Sachsen), werden neu kreiert. Sein Argument das das alle lieben werden, vor allem die AD Sammler um Lücken zu füllen. Diese "Kleinstkunstwerke" sind kassenfrisch, sollen für Sammler besser sein als die im schlechten Erhaltungszustand angebotenen Originale, die eh zu teuer sind. Damit wird die künstlerische Darstellung/Gestaltung in den Vordergrund gerückt. Es geht ihm um die "Rettung des grafischen". Die Repros sollen nicht kommerziellen Zwecken dienen und werden so gekennzeichnet. Die Repros sollen auch nicht mit den angebotenen Kopien vergleichbar sein.

Also mir persönlich als AD Sammler tun sich hier Abgründe auf, hier wird der Repro/Kopie Irrsinn Salonfähig gemacht! Ich halte von Kopien jeglicher Art, egal wie Tituliert, gar nichts. Eine Kopie ist nun mal kein Original, auch wenn man es als Repro, Rekonstruktion oder als Nachempfindung bezeichnet. Eine Schwemme von diesem Unrat hat nicht die Folge das dieses Sammelgebiet attraktiver wird, im Gegenteiles ist noch viel viel schlimmer. Altdeutsche Scheine haben den Charakter etwas besonderes, nicht alltägliches zu sein, wenn man diese in der Hand hält, dieses Gefühl wird dem Sammler durch solche Machwerke beraubt. Auch wenn diese Repros mit Originalen teilweise nicht vergleichbar sind, so hat eine Schwemme doch eher den Effekt von Langweilig, alltäglich wenn man dauerhaft damit berieselt wird. Zudem ärgert man sich bei Recherchen, diese Machwerke zusätzlich rausfiltern zu müssen.
Die Behauptung nicht kommerzielle Repros zu erzeugen ist glatter Blödsinn, werden die Dinger etwa verschenkt oder verteilt? Nee, die werden auch verkauft! Wir können uns wieder auf einen neue Welle von diesem Zeug einstellen und wenn das auch noch bei "Sammlern" ankommt, wer sagt denn das das nicht bei anderen Sammelgebieten weiter geht....

Ich finde es außerdem sehr bedenklich, auf der einen Seite wird gegen eBay Kopien/Machwerke zum Schaden der Sammler vorgegangen und auf der anderen Seite wird in der M&S den Leuten noch erklärt wie sie Trockensiegel und Wasserzeichen nachempfinden oder fälschen können und wie Toll doch Repros/Rekonstruktionen sind. Der Verfasser bedankt sich noch bei der Redaktion für hilfreiche Tipps und die Unterstützung bong-bong kopfkratzend

Ich empfinde die Entwicklung nicht gut...

Mfg der Notaphilistaugenzwinkernd



Geschrieben von katerkarlsson am 11.09.2020 um 04:44:

 

Hatten wir das nicht schonmal irgendwann? Kommt mir irgendwie bekannt vor.. kopfkratzend



Geschrieben von rista am 11.09.2020 um 09:28:

 

Ja, u.a. im Blog Geldscheine-Online, siehe Link.

Gruß rista



Geschrieben von QQQAA am 11.09.2020 um 09:36:

 

Ich sehe das genau wie Notaphilist....einfach nur furchtbar.
Aber ich gebe zu bedenken:
Es gibt Nachfrage nach solchen Machwerken.
Selbst hier aus dem Forum, werden von einigen *Sammlern*, Kopien, Phantasienoten und was es nicht alles gibt erworben.
Nur Nachfrage generiert solche Auswüchse.

Meine Devise, und damit bin ich immer gut gefahren. Eine Note die ich nicht besitze, von der brauche ich auch keinen Kopie oder weis der Kuckuck was.



Geschrieben von freiberger am 11.09.2020 um 10:41:

 

Naja, damals wo ich noch aktiv Polymerbanknoten gesammelt habe, habe ich mir auch eine Kopie des Bruneiischen 10.000 Ringgit-Scheines angefertigt. Weil ich diese einfach nicht besitzen werde. mindestens 9.000 Euro Anschaffungswert sind da etwas krass bei der kleinen Kriegskasse.
Aber es ist ja nichts dagegen zu sagen, wenn sich jemand ein Deutschlandalbum anlegt und die Fehlstellen mit einer schwarzweiß-Kopie füllt. Aber sowas geht eindeutig zu weit, das hat nichts mit Numismatik zu tun bong-bong



Geschrieben von mamue-muenzen am 11.09.2020 um 11:26:

 

Ich denke den größten Gefallen, an solchen aufwändigen Rekonstruktionen haben Sammler, die ihr Album eher als Katalog oder "Bilderbuch" sehen. Einfach weil die Abbildung eines Scheins mit Gebrauchspuren in einem Katalog nicht das gleiche "Seherlebnis" bietet, wie eine originalgetreue Kopie in unbenutztem Zustand.
Sehr viele dürften aber eher mit der Motivation "Jagd auf Seltenes und Besitz von Originalen" sammeln und jemand, der gerne Lücken füllt sammeln, hat wohl mit der Lücke im Album den größeren Anreiz, die Note doch noch zu ergattern.
Für mich hat z.B. der gemütliche Geruch von alten Banknoten einen hohen Stellenwert, den wird man wohl eher schwer reproduzieren können.

Vielleicht ist es ein bisschen wie bei der Reproduktion von Bildern echter Meistermaler, die man niemals wird erwerben können, trotzdem hängen sich viele gerne eine Kopie auf, weil eben einfach das Motiv gefällt und häufig auf den ersten Blick den Raum ganz ähnlich schmückt, wie das Original (wenn auch häufig die imposante Größe der Originalbilder unterschätzt wird).


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