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Zum Ende der Seite springen Eigene Kreationen banknotenähnlicher Papiere
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papermoney papermoney ist männlich


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Dabei seit: 30.10.2011
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Hallo cat$man$,
schön, dass Du die alten Entwürfe mal hervorgeholt hast. Hier ist die eigene Ideenfindung besser nachvollziehbar und erkennbar. Die Katzenmotive sind ja auch recht passend und tauchen ja auch immer wieder auf.
Klar, jetzt müssten noch Weiterentwicklungen in der qualitativen Umsetzung erfolgen.
Interessant sind auch die mit Strichen erzeugten Farbmuster im Bild 1. Hier sind Ansätze von Farbübergängen erkennbar.
So etwas Handgemachtes gefällt mir persönlich immer besser als so manche fotorealistische Bildmontage nur am Bildschirm erzeugt. Es gibt allerdings auch sehr gute Bespiele von Bildmontagen, und computergestütztes Entwerfen ist natürlich auch ein modernes Mittel des Gestaltens und als Hilfsmittel gar nicht mehr wegzudenken. Über die reine Entwurfsphase hinaus ist natürlich dann die moderne Technik in Form von Bildbearbeitungsprogrammen absolut notwendig.
Mir reichen die vorbereitenden Phasen des Entwerfens vollkommen aus. Die persönliche Handschrift des Entwerfenden ist für mich so besser nachvollziehbar.
An erste Stelle setze ich persönlich die Ideenfindung und die handwerkliche Ausführung rangiert bei mir eigentlich an 2. Stelle.
Mit freundlichen Grüßen
papermoney
05.04.2020 08:56 papermoney ist offline E-Mail an papermoney senden Beiträge von papermoney suchen Nehmen Sie papermoney in Ihre Freundesliste auf
freiberger
Tahiti-Francs-Ausgeber


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Ich hatte mal im Rahmen den Münzvereines den Auftrag sowas zu kreieren, also so Gutscheine

Odernlüten
http://www.polymernotes.de/oderbluten/oderbluten.html
Elfentaler
http://www.polymernotes.de/elfentaler/elfentaler.html

Es war eine Gute Erfahrung, war beim Gelddrucken dabei. Drucken, schneiden, nummerieren etc. Alle Prozesse gesehen händeklatschend

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Ziege Suche: Notgeld Uckermark, Gefängnisgeld Schwedt/Oder, Randow, Eberswalde, WHW Gau Brandenburg, Neumark, Greiffenhagen und alles zum Frohnauer Hammer
05.04.2020 10:25 freiberger ist offline E-Mail an freiberger senden Homepage von freiberger Beiträge von freiberger suchen Nehmen Sie freiberger in Ihre Freundesliste auf
papermoney papermoney ist männlich


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Hallo freiberger,
alle Achtung! Das waren ja sehr gut angedachte Projekte. Gestaltungstechnisch auch sehr gelungen. Man ist ja auch in der Umsetzung der Idee wirklich neue Wege gegangen.
Ich persönlich hätte die architektonischen Abbildungen (Fotos) zwar als Strichzeichnungen umgesetzt, wäre allerdings auch ein enormer Mehraufwand geworden.
Ich wünschte mir, dass solche Projekte zukünftig noch mehr in Erscheinung treten.
Es gibt ja im Forum auch ein eigenes Thema für Regionalgeld. Die Ideen dazu finde ich großartig. Bleib dran an solch kreativen Einfällen!
Mit freundlichen Grüßen
papermoney
05.04.2020 10:51 papermoney ist offline E-Mail an papermoney senden Beiträge von papermoney suchen Nehmen Sie papermoney in Ihre Freundesliste auf
papermoney papermoney ist männlich


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Hallo,
habe wieder ein paar neue Kreationen im Bereich der selbst gedruckten Linolschnitte vorzustellen. Bezieht sich alles auf die Edelsteinserie und beinhaltet diesmal auch niedrigere Werte. Eine Besonderheit ist die Verwendung von imitierten Wasserzeichen. Das Motiv ist ein kleines Blatt (siehe Foto).
Es wurde mit Wasserzeichentinte aufgedruckt und ist gegen Licht gehalten eigentlich gut sichtbar. Also keine Papierverdünnung wie bei einem echten Wasserzeichen.
Viel Spaß beim Anschauen.
Die Abbildungen sind in Originalgröße einmal mit 100 dpi und einmal mit 200 dpi auf 70 % verkleinert gescannt.
Mit freundlichen Grüßen
papermoney

Dateianhänge:
jpg 2 5 200dpi 70%.jpg (482 KB, 268 mal heruntergeladen)
jpg 100 20 10 5 2 100dpi.jpg (269 KB, 278 mal heruntergeladen)
jpg Imitation Wasserzeichen.jpg (268 KB, 267 mal heruntergeladen)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von papermoney: 20.04.2020 22:57.

20.04.2020 22:55 papermoney ist offline E-Mail an papermoney senden Beiträge von papermoney suchen Nehmen Sie papermoney in Ihre Freundesliste auf
TaqaaQatsi TaqaaQatsi ist männlich
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Hallo papermoney,
sieht wiedermal schön aus.

Aber warum ist der rechter, oberer Schein "KEIN zAHLUNGSMITTEL"?

__________________
Grüße,
Gijs

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von TaqaaQatsi: 20.04.2020 23:31.

20.04.2020 23:31 TaqaaQatsi ist offline E-Mail an TaqaaQatsi senden Beiträge von TaqaaQatsi suchen Nehmen Sie TaqaaQatsi in Ihre Freundesliste auf
cat$man$   Zeige cat$man$ auf Karte cat$man$ ist männlich
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Der 2er und 10er sind Staatspapiergeld ("Münzersatz"), die 20er und 100er von der Zentralbank herausgegeben. lächelnd

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Miau, ich habe gesprochen Katze Gruß Cat$Man$
Der Schein trügt, wenn es ein falscher Geldschein ist
Manchem hilft das Forum, manchem hilft das Forum zu verdienen augenzwinkernd
21.04.2020 00:26 cat$man$ ist offline Beiträge von cat$man$ suchen Nehmen Sie cat$man$ in Ihre Freundesliste auf
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Wieder sehr hübsche, aufwendige Scheine händeklatschend

Einzig beim 20er hab ich was zu "meckern": die zweite KN rechts sieht aus wie grad noch so mit auf den Schein gequetscht, obwohl für sie eigentlich kein Platz mehr war, sie ist unten schon fast abgeschnitten.

Da vielleicht besser auf die Wiederholung der KN auf der Vorderseite verzichten? kopfkratzend Oder, auch denkbar: KN in anderer Farbe, etwa in Leuchtrot, und dann auch mit über die Spitze des Edelsteins gehend - mit voller Absicht. Macht auch gleich als kleines Echtheitsmerkmal das Fälschen etwas schwerer augenzwinkernd
21.04.2020 03:07 Adimh Liven ist offline E-Mail an Adimh Liven senden Beiträge von Adimh Liven suchen Nehmen Sie Adimh Liven in Ihre Freundesliste auf
papermoney papermoney ist männlich


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Hallo,
ja, mit der Kontrollnummer, das war eine Nachlässigkeit von mir. Sieht so nicht schön aus. Der Hinweis zur Überdeckung mit einer anderen (leuchtenden) Farbe als eine Art Fälschungsschutz ist sehr gut.
Das auf einem Schein "KEIN zAHLUNGSMITTEL" als Schreibfehler steht war ein versehen.Ist aber ohnehin nur nachträglich mit einem Bildbearbeitungsprogramm aufgebracht worden.
"Staatspapiergeld" und "Zentralbankausgabe" wäre aufgrund der Nominale ja auch irgendwie nachvollziehbar.
Die hier abgebildeten Scheine sind ja ohnehin nur Proben. Habe zu jedem Schein immer mehrere Varianten in allen möglichen Farben und Formteileanordnungen für mich erstellt. Richtig endgültig ist eigentlich keiner. Es gibt immer wieder neue Variationsmöglichkeiten.
Also Danke für Eure Einschätzungen.
Mit freundlichen Grüßen
papermoney
21.04.2020 08:07 papermoney ist offline E-Mail an papermoney senden Beiträge von papermoney suchen Nehmen Sie papermoney in Ihre Freundesliste auf
papermoney papermoney ist männlich


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Hallo,
ich habe mich diesmal am Design des ausgehenden 19. Jahrhunderts orientiert. Könnte an Spieleinsätze beim Kartenspiel erinnern.
Als Freund von Westernfilmen und da besonders die Spielerszenen in diversen Saloons, musste ich einfach mal etwas entwerfen, was eventuell einen Bezug dazu haben könnte.
Ist eben mal etwas anderes als das moderne Design.
Aufgrund der immer wieder verwendbaren Einzelstempel sind weitere Varianten in der Zusammenstellung denkbar.
Die Auflösung der Scans beträgt 180dpi und die Vorlagen wurden auf 60% der Originalgröße verkleinert (Vorderseiten und Rückseiten).
Aufgrund der angewendeten Drucktechnik (Stempeldruck mit einzelnen Linolschnitten) dürften diese Erzeugnisse nicht einfach mit einem Farbdrucker oder Kopierer originalgetreu nachgemacht werden können.
Mit freundlichen Grüßen
papermoney

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22.04.2020 22:42 papermoney ist offline E-Mail an papermoney senden Beiträge von papermoney suchen Nehmen Sie papermoney in Ihre Freundesliste auf
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Du machst dir also die Stempel selbst?

Aus welchem Material?

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22.04.2020 23:55 cat$man$ ist offline Beiträge von cat$man$ suchen Nehmen Sie cat$man$ in Ihre Freundesliste auf
freiberger
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Zitat:
Original von cat$man$
Du machst dir also die Stempel selbst?

Aus welchem Material?


Steht alles da Manni ===> Stempeldruck mit einzelnen Linolschnitten
Tolle Arbeit händeklatschend händeklatschend händeklatschend händeklatschend

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von freiberger: 23.04.2020 00:00.

22.04.2020 23:59 freiberger ist offline E-Mail an freiberger senden Homepage von freiberger Beiträge von freiberger suchen Nehmen Sie freiberger in Ihre Freundesliste auf
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Hallo,
anbei habe ich mal, zum besseren Verständnis der Technik, die Einzelstempel, die Linolschnittmesser, Farbrollen und Stempelkissen abgebildet. Ich habe nicht immer das klassische Linoleum als Stempelmaterial verwendet, teilweise auch Gummiplatten und zum Teil auch Holzplatten. Hier kann man unendlich viel experimentieren. Es reicht auch oftmals aus, die Stempel einfach mit Handkraft aufzustempeln, eine Presse ist bei manchen Motiven allerdings ratsam.
Der Vorteil ist auch, dass man unterschiedliche Papiersorten ausprobieren kann.
Auch auf handgeschöpftem Büttenpapier oder auch auf handernhaltigem Bankpostpapier kann man schön drucken.
Bei weiteren Fragen einfach melden.
Mit freundlichen Grüßen
papermoney

PS: Ist vielleicht auch interessant für Leute, die ihr eigenes Spielgeld herstellen möchten. Kann auch viel einfacher in der Motivwahl gemacht werden, je nach Voraussetzungen. Es gibt im Handel auch spezielle Gummiplatten, die sehr einfach zu bearbeiten sind.

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23.04.2020 09:48 papermoney ist offline E-Mail an papermoney senden Beiträge von papermoney suchen Nehmen Sie papermoney in Ihre Freundesliste auf
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Das nenne ich mal ein aufwendiges Hobby, wo Du richtig Arbeit reinsteckst! händeklatschend Ich glaube, DEN Aufwand würden sich die wenigsten machen!

Wie lange brauchst Du eigentlich, um einen Stempel herzustellen? Sagen wir mal: das Lindenblatt. Richtig fein geädert, richtig detailliert - ich könnte mir vorstellen, das macht man nicht mal so eben nebenbei? Oder die Western-Dampflok. Die scheint ja bald der aufwendigste Einzelstempel zu sein, wie lange brauchst Du, um den zu machen?

Da kann ich nur staunen... das ist wirklich Hingabe an ein Hobby.
24.04.2020 00:37 Adimh Liven ist offline E-Mail an Adimh Liven senden Beiträge von Adimh Liven suchen Nehmen Sie Adimh Liven in Ihre Freundesliste auf
freiberger
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Ah Linoniumschnitt im Bild. Super Sache, macht auch Spaß, mir jedenfalls. In meiner Schulzeit war ich im Zeichenzirkel, da haben wir soetwas auch gemacht. Allerdings Tischdecken bedruckt und sowas. Ein wiederkehrendes Bild auf einer Rolle geklebt und dann in der Pioniertombola verlost oder auch verkauft und den Erlöß der Deutsch Sowjetischen Freundschaft gespendet. Also ich habe diese Thematik mal gelernt. Das Lindenblatt schätze ich mal in der Gesamtfertigung auf einen vollen Arbeitstag. Vom Linoliumschnitt her schafft man pro Stunde in einer Schulstunde ca. ein Bild in der Größe einer Zigarettenschachtel wenn das halbwegs aussehen soll. Je besser dann mehr Zeit, logisch. So sind meine Erinnerungen an solche Schnitte.

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24.04.2020 11:18 freiberger ist offline E-Mail an freiberger senden Homepage von freiberger Beiträge von freiberger suchen Nehmen Sie freiberger in Ihre Freundesliste auf
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Hallo liebe Freunde der Linolschnitttechnik,
was den Zeitaufwand angeht, ist es nicht ganz so langwierig wie vielleicht angenommen. Wenn man einigermaßen geübt ist, ist das eigentliche Schneiden selbst nicht so zeitraubend. Der Zeitaufwand steckt mehr in der zeichnerischen Idee und in der Umsetzung von Hell und Dunkel. Denn was herausgeschnitten wird bleibt weiß und nur das was stehen bleibt druckt. Diese Entscheidungen muss man eben vorher treffen, wenn es gut aussehen soll. Außerdem ist ja immer das Problem der Spiegelung bei der Bildübertragung auf den Stempel zu beachten.
Die Einzelmotive habe ich übrigens über einen recht langen Zeitraum angehäuft und eigentlich erst jetzt verschiedenartig miteinander kombiniert.
Normalerweise sind Linolschnitte etwas größer und etwas robuster in der Schnitttechnik. Ich versuche schon immer recht kleine Details damit zu drucken.
Man bekommt aber mit dieser Hochdrucktechnik eben nur relativ robuste Hell-Dunkel-Abstufungen hin. Die "Königstechnik" der feinen Grauwertabstufungen und Details ist und bleibt natürlich der Stichtiefdruck. Ist allerdings in der Fertigung der Platten und vor allem im Druck selbst wesentlich aufwendiger.
Ja, freiberger hat recht, in der Schule wurde und wird(!) der Linolschnitt normalerweise mit gelehrt und in Anwendung gebracht. Sinn und Zweck ist die recht einfache Reproduktion der Motive von den Platten. Abzüge dürften mehrere Tausend möglich sein. Es gibt da natürlich noch weitere schöne Variationen, indem man zum Beispiel mehrere unterschiedliche Farbplatten benutzt oder Teilbereiche farblich übereinander druckt. Aber das würde, glaube ich, jetzt zu weit führen. Ich habe auch schon mit Holzplatten experimentiert, die ich mit einem Brandmalkolben (wird bei Brandmalerei verwendet) bearbeitet habe. In diesem Falle kommt man schon etwas mehr an die Feinheiten der Darstellung heran. Hier kann man wie mit einem Stift arbeiten und sehr feine Linien erzeugen. Ich weiß nur nicht, wie diese Technik dann heißt? Holz-Brand-Schnitttechnik vielleicht?
In der Hoffnung, Euch nicht all zu sehr gelangweilt zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
papermoney
24.04.2020 13:11 papermoney ist offline E-Mail an papermoney senden Beiträge von papermoney suchen Nehmen Sie papermoney in Ihre Freundesliste auf
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