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Zum Ende der Seite springen OMRON-Kopierschutz - entschlüsselt oder nicht?
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OMRON-Kopierschutz - entschlüsselt oder nicht? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

da sich doch einige dafür zu interessieren scheinen, mache ich mal ein neues Thema dafür auf.
Wenn ich genug Material zusammen habe, wird auch ein moneypedia-Artikel entstehen...

Ich hab's aus dem 1-Euro-Schein-Tread mal hierher verlagert...


Markus Kuhn dürfte möglicherweise den OMRON-Kopierschutz entschlüsselt haben, ohne zu wissen, was er da findet...

Kurz vorweg: Markus Kuhn ist ein Computerspezialist, der sich auf Kryptografie (Verschlüsselungsverfahren) gestürzt hat. So hat er u. a. in den 90ern eine Smartcard entwickelt, um die verschlüsselten Fernsehprogramme der britischen SKY-Gruppe am PC zu entschlüsseln. (Hab' ich auch noch irgendwo 'rumstehen das Zeug, hat prima funktioniert...) Das führte soweit, dass SKY die Verschlüsselung geändert hat. (Offiziell hatte das natürlich andere Gründe...)

Hier ein Artikel von slashdot

Zitat:

Markus G. Kuhn - 03:45am Jan 8, 2004 Pacific(#106 of 110)

How it works:

For those of you curious about how this algorithm detects a banknote, here is a slide of a short talk that I gave to our local research group soon after I discovered the "EURion Constellation" two years ago while experimenting with a new Xerox color photocopier and a 10 euro note:

http://www.cl.cam.ac.uk/~mgk25/eurion.pdf [cam.ac.uk]

The algorithm looks in the blue channel of a color image for little circles and most likely examines the distance distribution encountered. I have discovered a small constellation of just five circles (a bit like Orion with the belt starts merged) that will be rejected by a Xerox color photocopier installed next door from here as a banknote. Black on white circles do not work.

These little yellow, green or orange 1 mm large circles have been on European banknotes for many years. I found them on German marks, British pounds and the euro notes. In the US, they showed up only very recently on the new 20$ bill. On some notes like the euro, the circles are blatantly obvious, whereas on others the artists carefully integrated them into their design. On the 20 pound note, they appear as "notes" in an unlikely short music score, in the old German 50 mark note, they are neatly embedded into the background pattern, and in the new 20 dollar bill, they are used as the 0 of all the yellow 20 number printed across the note. The constellation are probably detected by the fact that the squares of the distances of the circles are integer multiples of the smallest one.

I have later been told that this scheme was invented by Omron and that the circle patter also encodes the issuing bank.


(sinngemäße) Übersetzung:

Zitat:

Markus G. Kuhn - 03:45am Jan 8, 2004 Pacific(#106 of 110)

Wie es funktioniert:

Für alle, die sich wundern, wie dieser Algorithmus eine Banknote erkennen kann, ist hier eine Zusammenfassung eines kurzen Gesprächs (Vortrags), das ich mit unserer örtlichen Forschungsgruppe hatte, kurz nach dem ich vor etwa zwei Jahren die "EURion Constellation" entdeckte, während ich mit einem neuen Xerox Farbkopierer und einer 10 Euro Banknote experimentierte.:

http://www.cl.cam.ac.uk/~mgk25/eurion.pdf [cam.ac.uk]

Der Algorithmus sucht im blauen Farbkanal eines Farbbildes nach kleinen Kreisen und untersucht die Verteilung der Entfernungen. Ich konnte eine kleine Zusammenstellung von nur fünf Kreisen (ähnlich wie das Sternbild des Orion mit zusammengefaßtem Gürtel) finden, die von einem Xerox Farbkopierer als Banknote abgelehnt wurden. Kreise in schwarz-weiß funktionierten nicht.

Diese kleinen gelben, grünen oder orangen 1mm großen Kreise sind schon seit vielen Jahren auf europäischen Banknoten. Ich fand sie auf Deutschen Mark, Britischen Pfund und den Euro Noten. In den USA sind sie seit kurzem auf den neuen 20$ Banknoten zu finden. Auf einigen Noten, wie dem Euro, sind die Kreise eklatant offensichtlich, auf anderen haben die Künstler sie sorgfältig in das Design integriert. Auf der 20 Pfund-Note erscheinen sie als Noten in einem ungewöhnlich kurzem Musikstück, auf dem alten deutschen 50 Markschein sind sie ordentlich im Muster des Hintergrunds eingebettet und auf dem neuen 20$-Schein der USA werden sie benutzt als die 0 aller gelben Zahlen 20, die auf die Note verteilt gedruckt sind.

Die Konstallation wird möglicherweise durch die Tatsache erkannt, dass die Quatdrate der Entfernungen der Kreise zueinander ganzzahlige Merhfache der kürzesten Entfernung sind.

Mir wurde später erzählt, dass dieses Schema von Omron erfunden wurde und dass in dem Muster der Kreise auch die ausgebende Bank verschlüsselt hinterlegt ist.


weitere Artikel:


Banknote Copy Protection


Und hier der Artikel von Richard Grimes in der sinngemäßen Übersetzung, leider ohne richtiges Datum:

Zitat:

Adobe hat kürzlich eingestanden, dass sie einen Kopierschutz für Banknoten zu ihrer Bildbearbeitungssoftware hinzugefügt haben. Xerox hat ebenfalls einen ähnlichen Kopierschutz in die Firmware ihrer Fotokopierer eingebaut.

Der Kopierschutz wurde offenbar von der Central Bank Counterfeit Deterrence Group (CBCDG) entwickelt, die aus einer Gruppe von internationalen Banken besteht. Aber wie arbeit dieser Kopierschutz?

Die Antwort ist eigentlich recht einfach und wurde wurde von Markus Kuhn von der Cambridge Universität entdeckt, er nennt es die EURion Constellation. Die Antwort liegt in einer Anhäufung von Kreisen, die auf die Banknote gedruckt sind. Diese sind rund 1mm im Durchmesser und ungefähr so angeordnet, wie die 5 auf einem Würfel. Diese Formation ist an der breitesten Stelle etwa 7 mm breit.

Diese Kreise sind in gelb, rot oder grün grün und am besten zu sehen, wenn man den blauen Farbkanal betrachtet. Diese Anhäufungen der Kreise sind etliche Male und um verscheidene Winkel gedreht gedruckt. In der folgenden Tabelle habe ich Reproduktionen von 100*100 Pixeln Größe des blauen Kanals verschiedenen Banknoten, die ich zufällig in der Geldbörse hatte, dargestellt.

[Anmerkung str42: Die Bilder sind unten angehängt, von links nach rechts bzw. oben nach unten]

- £5, Vorderseite, links unten aus dem scheinbar leeren Oval
- £10, selbe Position wie bei der £5-Note
- £20, Vorderseite, das kurze Stück der Musiknoten, nahe der oberen Kante
- 20 Euro, Vorderseite, links von den Bögen

Auf den ersten Blick ist die Kreisformation nicht ersichtlich. Im nächsten Bild habe ich die Kreise zweier Anhäufungen auf der 5-Pfundnote verbunden. Es ist anzumerken, dass zwei Anhäufungen einen Kreis gemeinsam nutzen. [Anmerkung str42: Das ist das Bild ganz rechts bzw. unten]

Hat man erst einmal die Form der Anhäufungen erkannt, ist es einfach, sie auf anderen Banknoten zu identifizieren. Markus Kuhn sagt, dass er solche Muster auch auf dem neuen US$20-Schein gefunden hat.

Dies wirft mehrere Fragen auf. Ersten, wie genau ist der Algorithmus, wie einfach ist es ein False-Positive-Muster zu erstellen? Wenn ich eine Seite mit 1mm großen schwarzen Kreisen erstelle, die zufällig verteilt sind in einer Dichte von, sagen wir mal 10 pro Quadratzentimeter, bekomme ich dann ein passendes Muster irgendwo auf der Seite? Wird der Xerox-Kopierer sich weigern, die Seite zu kopieren? Wenn das so ist, könnte dies ein recht einfacher weg sein, beliebige Dokumente mit einem Kopierschutz zu versehen: Wenn die 'leere' Seite aus vielen gelben Kreisen besteht und das Dokument wird darüber gedruckt, sollte das Muster von einem Kopierer erkannt werden. Dies könnte zum Beispiel ein effektiver Weg sein, um einem Mißbrauch von Unterschriften auf Briefen durch fotokopieren vorzubeugen.

Ich bin weniger überzeugt, dass es einen Kopierschutzmechanismus auf Banknoten brauchbar ist. Damit Fälschungen erfolgreich sind, muss der Fälscher nur eine normale Person in einem Geschäft überzeugen, er muss nicht einen Experten überzeugen.

Die meisten Leute werden das Wasserzeichen der Banknote oder andere Merkmale, wie z. B. den Sicherheitsstreifen, der durch die Noten der Bank of England geht, prüfen. Wenn man sich das Bild der 10-Pfund-Note [Anm. str42: das unten angehängte...] anschaut, bemerkt man eine Markierung am oberen Rand. Ein Bankangestellter hatte etwas auf die Note geschrieben. Ich habe etwas von dieser Schrift entfernt (um die Kreismuster besser zu sehen), aber es hätte einen Algorithmus, der nach diesen Mustern sucht, beeinträchtigen können.
Die Farbe und die Beschaffenheit des Papiers sind ebenfalls recht wichtig. Banken sind sehr vorsichtig, was die Verfügbarkeit des Papiers, das sie nutzen, angeht. Aus diesen Gründen denke ich, dass es nur ein kleiner Vorteil ist, dass Xerox und Photoshop diesen Algotihmus eingebaut haben: Wenn der Fälscher nicht das richtige Papier hat, wird die Note sofort erkannt. Weiterhing könnte der Algorithmus getäuscht werden, wenn einige zusätzliche Bildelemente auf eine echte Banknote aufgebracht werden und die mit einer Farbe geschieht, die für das menschliche Auge schlecht sichtbar ist, aber vom Algorithmus im blauen Farbkanal wahrgenommen wird.
Im einzelnen: Wenn man eine 10-Pfundnote nimmt und sorgfältig das Oval auf der Vorderseite mit einem gelben (der Komplementärfarbe zu blau) oder einem orangen (die Banknote ist orange) Stift einfärbt, würde der Algorithmus in der Weise getäuscht, weil die Muster für ihn nicht auf der Note sind.

Wie auch immer, diese Technik ist für Maschinen, die Banknoten erkennen müssen besser geeignet [str42: als für Menschen...], und ich vermute, dass die Zählmaschinen an den Bankschaltern dies nutzen und ebenso, die Automaten an denen man Geld einzahlen kann. In beiden Fällen ist es aber nur eine von mehreren Möglichkeiten die Echtheit einer Banknote zu prüfen.

Zum Schluß ist zu sagen, dass es nicht die Aufgabe von Xeroc oder Adobe ist, Gesetzesbrecher zu fassen, wie in diesem eWeek Artikel erläutert wurde. In diesem Moment prüfen diese Produkte dieser Firmen auf Fälschungsverscuhe und weigern sich dann Kopien dieser Banknoten zu machen. Wie lange dauert es noch, bis diese Produkte den Missetäter melden? * Bevor du der Meinung bist, dass es eine gute Sache wäre, erinnere dich an die False-Positives.


*) Dazu sei angemerkt, dass bereits neuere Farbdrucker ihre Seriennummer und andere Informationen mit auf Dokumente drucken. Vorzugsweise in einem hellen Geld, dass wir nicht so wahrnehmen. Damit ist der Urheber von Dokumenten eindeutig ermittelbar.

Dateianhänge:
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Zitat:
Original von str42
*) Dazu sei angemerkt, dass bereits neuere Farbdrucker ihre Seriennummer und andere Informationen mit auf Dokumente drucken. Vorzugsweise in einem hellen Geld, dass wir nicht so wahrnehmen. Damit ist der Urheber von Dokumenten eindeutig ermittelbar.

Wobei der Code so gut wie entschlüsselt ist ...
http://www.eff.org/Privacy/printers/docucolor/

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Zitat:
Original von str42
Vorzugsweise in einem hellen Geld,


gross grinsend Ich meinte natürlich gelb gross grinsend

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*0061

hey, auf wiki.de steht was zum thema EURION

und hier wiki.com

ich kannte das wort bisher nicht, konnte also danach auch nicht suchen bong-bong

man, cooles thema .... händeklatschend


>>>> Hier hat sich aber richtig mühe gegeben !

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Polymat: 02.01.2006 00:28.

02.01.2006 00:17
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Es sei im übrigen erwähnt, dass es für Adobe einen Crack gibt, den ich aber nicht ausprobieren kann, da ich Adobe PhotoShop nicht nutze.

Hinweis: Natürlich ist zu vermuten, dass das Umgehen dieses Kopierschutzes nicht wirklich legal ist.

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02.01.2006 10:46 str42 ist offline E-Mail an str42 senden Beiträge von str42 suchen Nehmen Sie str42 in Ihre Freundesliste auf
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*0062

Hallo und Guten Tag,

wer die polymernoten aus sambia besitzt ( benutzt wurden die ausgaben 2004 und 2005) der sollte diese mal schräg halten ( siehe bild)



(das bild rechts - ich hab es schwarz/weiß machen müßen um es besser zu zeigen)

dort ist das EURion nicht als gelbe punkte versehen, sondern als prägedruck. die punkte sind auf dem weißen ganz zart gelb - ansosnten sind sie in das druckbild farblich angepasst und als solches kaum zu sehen



hier noch ein normales farbbild: oberberhalb steht BANK of ZAMBIA zwischen den K von Bank und dem folgenden o ist ein gelblicher Punkt, ansonsten ist nichts zu sehen.

somit läßt sich behaupten, das diese punkte nicht unbedingt gelb sein müßen ?
02.01.2006 12:32
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Zitat:
Original von Polymat

somit läßt sich behaupten, das diese punkte nicht unbedingt gelb sein müßen ?


Ja, das kann man so sagen. Sie müssen nur im blauen Farbkanal gut sichtbar sein...

Sie können u.a. auch rot oder grün sein.

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02.01.2006 13:17 str42 ist offline E-Mail an str42 senden Beiträge von str42 suchen Nehmen Sie str42 in Ihre Freundesliste auf
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¡Hola!

Da der captainpeter mit dem schiffseigenen Scanner (einem Canon Lide 70) erfolglos versucht, die farbigen US-Dollar-Scheine zu scannen, hole ich den Thread mal wieder aus der Versenkung:
Dieser Kopierschutz spricht doch nur auf Scanner an, nicht?
Mittlerweile gibt es doch Digitalkameras, die sich wahrlich nicht verstecken müssen; ich glaube, dass sie in einigen Belangen sogar einen Scanner schlagen.
Müssen die Digicams künftig auch diese OMRON-Erkennung eingebaut kriegen oder kauft der potentielle Fälscher mit dem letzten Geld, was er hat, einfach eine Digicam und fabriziert dann mit dieser hervorragende "Nachdrucke"?
Denn die Dateien in der Kamera lassen sich ja problemlos auf den PC spielen und da weiterverarbeiten, ein Ausdruck sollte da doch kein Problem sein?
Ob sich die Banken darüber auch mal Gedanken gemacht haben, dass man so diesen Schutz aushebeln kann?


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15.08.2007 18:37 *ryhk* (†) ist offline Homepage von *ryhk* (†) Beiträge von *ryhk* (†) suchen Nehmen Sie *ryhk* (†) in Ihre Freundesliste auf
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Also, ich scanne und ich fotografiere Banknoten. Die Banknotenfotos sind aber noch um einiges schlechter als 300 dpi - Fotos.

Am besten, aber auch nich nicht qualitativ an den Scanner heranreichend - sind die Fotos, die ich vor 5 Jahren von den nicht ausgegebenen deutschen Zehnern machen durfte, aber das war eine relativ teure Kamera meines Vaters. Und die hat nicht jeder - Im Gegensatz zum Scanner und Farbdrucker.

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Es gibt immer noch Scannersoftware die nicht auf die aktuellen Banknoten anspringt, es muss nicht das Photoshop-plugin sein.
Photoshop 6 oder (7?) scannt auch neue Scheine. Man sollte alte Software nicht wegwerfen, vieleicht wird sie noch gebraucht.
15.08.2007 20:01 WORLDNOTES ist offline E-Mail an WORLDNOTES senden Beiträge von WORLDNOTES suchen Nehmen Sie WORLDNOTES in Ihre Freundesliste auf
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¡Hola!

Hmm, wenn ich mir die Suchergebnisse von "Rose detail" so anschaue (http://images.google.com/images?hl=es&am...sa=N&tab=wi), dann sehe ich da schon recht scharfe Fotos von Rosenblüten. Das ist doch auch nicht gescannt, das ist fotografiert.
Oder - nicht für Jugendliche unter 18 Jahren geeignet - wenn man sich die Hustlerfotos anschaut? Da sieht man teilweise die Haarstoppeln, die die Maus von ihren Beinen nicht wegbekommen hat. teuflisch lachend
Das ist doch auch nicht gescannt - das machen doch nur alte fette Weiber, sich auf den Scanner zu setzen, wie man den "Funniest Videos" entnehmen kann. teuflisch lachend
Ja klar sind das professionelle Aufnahmen, das ist nicht die Kamera aus dem Mobiltelefon.
Doch den Hinterhoffälscher, so was wie den begnadeten Franzosen Bojarski, gibt es doch gar nicht mehr. Das Falschgeldgeschäft ist doch heutzutage in der Hand von Banden, die sich dieses Equipment problemlos leisten können.
Und wir Sammler, wir sind doch nur sowas wie Kollateralschaden - wieviele Sammler gibt es denn, im Vergleich zu normalen Geldbenutzern oder auch solchen, die kriminelle Gedanken hegen?


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15.08.2007 20:17 *ryhk* (†) ist offline Homepage von *ryhk* (†) Beiträge von *ryhk* (†) suchen Nehmen Sie *ryhk* (†) in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von *ryhk*
Doch den Hinterhoffälscher, so was wie den begnadeten Franzosen Bojarski, gibt es doch gar nicht mehr. Das Falschgeldgeschäft ist doch heutzutage in der Hand von Banden, die sich dieses Equipment problemlos leisten können.

Omron ist sicher nicht zum Schutz vor organisierten Geldfälscherbanden entstanden. Das ist eher die Antwort auf die zeitweise vermehrt auftauchenden Farbkopiefälschungen in den frühen 90er Jahren.

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16.08.2007 07:17 Huehnerbla ist offline E-Mail an Huehnerbla senden Beiträge von Huehnerbla suchen Nehmen Sie Huehnerbla in Ihre Freundesliste auf
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Ich hole hier mal dieses Thema wieder vor - kann mir jemand helfen ?
Wo findet man die Software für Adobe um das Omron zu umgehen, oder wie heißt diese ?
Gerne auch per PM, danke Kniefall

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13.01.2012 14:18 freiberger ist offline E-Mail an freiberger senden Homepage von freiberger Beiträge von freiberger suchen Nehmen Sie freiberger in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von freiberger
Wo findet man die Software für Adobe um das Omron zu umgehen, oder wie heißt diese ?


Da Adobe ja nicht nur eine Software herstellt wäre es schon ganz gut zu wissen für welche genau...
...und was genau nicht geht...
Kannst du über die Software nicht scannen? Läßt sich das Bild nicht einbinden? Fällt es bei der PDF-Erzeugung 'raus? Läßt es sich nicht drucken? (etc. ?)

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freiberger
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Stefan, du hast PM teuflisch lachend

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13.01.2012 14:58 freiberger ist offline E-Mail an freiberger senden Homepage von freiberger Beiträge von freiberger suchen Nehmen Sie freiberger in Ihre Freundesliste auf
CellarDoor85
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Hab vorher nach dem Thema gesucht, aber nichts gefunden. Falls doch schon mal dagewesen, bitte dahin verschieben.

Hat jmd von euch weitergehende Informationen zur EURion-Konstellation, bzw. OMRON-Effekt... also mehr als das, was auf Wiki steht?

Hab schon öfter damit experimentiert, aber noch nicht gänzlich verstanden:
Software erkennt das Muster aus den sich wiederholenden 5 Punkten und sperrt Kopie/Bearbeitung. Und in der Tat: Deckt man dieses Muster ab, kann der Schein kopiert/gedruckt werden.
Nimmt man hingegen nur das Muster, druckt er doch.
Es muss also noch etwas außer dem Muster geben, was zusammen mit diesem erkannt wird. Die Frage ist was?

Wäre schon schick, wenn man seine eigenen Werke so kopierschützen könnte, in dem man dieses Muster aufdruckt. Nur so einfach ist das anscheinend leider nicht. :/

Dateianhang:
jpg EUR_5_2S_Omron.jpg (26 KB, 155 mal heruntergeladen)
21.10.2015 18:50
Monique Monique ist männlich
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Servus CellarDoor85,

ich hab dein Posting mal hier mit angehangen.

Gruß Steffen

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21.10.2015 21:56 Monique ist online Beiträge von Monique suchen Nehmen Sie Monique in Ihre Freundesliste auf
CellarDoor85
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Ok, Danke lächelnd

Und tatsächlich ein bissl mehr erfahren.

Mein Kernfrage bleibt aber erhalten: Was wird noch von der Software erkannt - die EURion-Konst. allein ist es offensichtlich nicht. Versucht man nämlich nur den Ausschnitt der Banknote oder gar nur die Kreise zu drucken, geht dies problemfrei.
22.10.2015 19:33
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Ich habe mir Deinen Link auf WIKI angeschaut, da gab es so manche weiterführende links zu dem Problem beim scannen, drucken usw.
22.10.2015 19:38 WORLDNOTES ist offline E-Mail an WORLDNOTES senden Beiträge von WORLDNOTES suchen Nehmen Sie WORLDNOTES in Ihre Freundesliste auf
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